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cotopaxi

 
o. klein (Gast) meinte am 20. Okt, 12:25:
Selbstzweifel
Ganz allgemein habe ich den Eindruck, dass Schüler es mögen, beim Lehrer Schwächen zu entdecken, die er auch selber zugibt.

Ich nehme an, wenn der Lehrer zu perfekt ist oder sich zu perfekt gibt, fordert er die Schüler implizit heraus, eine Laus im Pelz zu finden.

Ich habe bei Kindern im Volksschulalter aber auch bei Erwachsenen festgestellt, dass nichts sie mehr zum Lernen motiviert, als wenn sie dem Lehrer etwas beibringen können - oder ihm etwas verzeihen dürfen.

Mehrere Semester lang unterrichtete ich übersetzen, und jedes Mal, wenn ich etwas nicht wusste, gab ich es zu. Manchmal war es mir peinlich, wenn ich nicht mit Sicherheit sagen konnte, ob ein gewisser Ausdruck auf Französisch zulässig ist oder nicht. Und trotzdem haben die Studenten am Ende des Semesters mir bei "Fachkompetenz" sehr gute Note gegeben.

Das heisst: was uns im Einzelfall stört kann für das langfristige Lernverhältnis sogar positiv sein. 
Jolande (Gast) antwortete am 20. Okt, 14:21:
Wir - Mitte 20 - waren während eines Volleyballspieles (Punkterunde) so albern drauf, dass unser Trainer eine Auszeit nehmen mußte, weil wir vor lauter Lachen nicht mehr weiterspielen konnten. Wir haben trotzdem gewonnen und sind sogar aufgestiegen. Unser Trainer konnte darüber nur den Kopf schütteln, hatte aber auch viel Spaß mit uns! 
teacher antwortete am 20. Okt, 16:28:
@o.klein: Fehler kann derjenige zugeben, der wenige macht. Deshalb wissen die Studis genau, wer trotzdem kompetent ist oder nicht.

@Jolande: Was glaubst du, wie oft ich eine Auszeit nehmen müsste. :-)) 

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