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    <title>niemehrschule</title>
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    <title>niemehrschule</title>
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  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/109326632/">
    <title>Zentralmatura: soooo niedrig</title>
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    <description>&lt;b&gt;66%&lt;/b&gt; der ÖsterreicherInnen wollen das achtjährige Gymnasium in Österreich erhalten (lt. profil-Umfrage 7/2012). Ein klares Votum, das respektiert gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen auch hunderttausende Sozialdemokraten und Grüne von den Qualitäten dieser traditionell erfolgreichen Schulform überzeugt sein. Ich bin es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rote Frau Ministerin mag es abschaffen.&lt;br /&gt;
Eine Haltung, die ich aus diversen Gründen durchaus respektieren kann.&lt;br /&gt;
Aber dieses Ziel ist mit der NMS (Neue Mittelschule) nicht zu erreichen. Deshalb müssen andere Saiten aufgezogen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Volle finanzielle Unterstützung der NMS genannten Hauptschulen. Bedeutet: Aushungern des Gymnasiums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Breite Medienkampagne für die NMS. Viel Geld für nichts, irgendwie. Außer fürs eigene Image?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Zentralmatura .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich beim eigentlichen Thema.&lt;br /&gt;
Ja, ich bekenne mich zur &lt;b&gt;Zentralmatura&lt;/b&gt;. Im Prinzip ist es sinnvoll, dass alle MaturantInnen die gleichen Anforderungen zu erfüllen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum werden in Österreich die Aufgaben bei der Zentralmatura &lt;b&gt;sooooo&lt;/b&gt; niedrig angesetzt, dass praktisch alle KanditatInnen durchkommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Soooo &lt;/b&gt;niedrig, dass LehrerInnen die Köpfe schütteln: &quot;Das Niveau müssen bei mir die Kinder in der 6.Klasse haben, nicht in der 8.&quot;, sagt mir eine Englischlehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Soooo &lt;/b&gt;niedrig, dass die Gewerkschaft dagegen mobilisiert. Die könnten doch froh sein, wenn sich herausstellt, dass unsere Arbeit &lt;b&gt;soooo &lt;/b&gt;fantastisch ist, dass &lt;b&gt;alle &lt;/b&gt;durchkommen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hörbaren Vermutungen dahinter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wenn &lt;b&gt;alle &lt;/b&gt;die Matura schaffen, dann ist sie bald nichts mehr wert. Für Unis, für Unternehmen, in der Gesellschaft. Damit kann das Gymnasium zusperren. Der Tod des Gymnasiums wird von oben dekretiert, über die Wertlosigkeit der Reifeprüfung aufgezäumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Aber die &lt;b&gt;Ministerpolitik &lt;/b&gt;steht gut da: Sie kann mit schönen Statistiken beweisen, wie die Zahl der Maturanten und Akademiker angehoben wurde. Das werden auch die (bezahlten) Medien so sehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will das &lt;b&gt;Gegenteil&lt;/b&gt;: Die Matura soll beste Voraussetzungen für ein Studium bieten und Unternehmen sollen sich darauf verlassen können, dass unsere Absolventen vielfältigst, niveauvoll und mehrsprachig ausgebildet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Qualität statt Quantität.&lt;/b&gt;Ist das asozial? Elitär? Unpädagogisch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Parteipolitik &lt;/b&gt;geht jedenfalls anders .... &lt;b&gt;soooo &lt;/b&gt;niedrig wie möglich.</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2012-07-09T13:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/103523171/">
    <title>Ipad-Klasse 2</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/103523171/</link>
    <description>1. Zunächst das &lt;b&gt;Positive&lt;/b&gt;: &lt;br /&gt;
BIA hat es getan. Sie hat das &lt;b&gt;Forum &lt;/b&gt;einfach gegründet: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://schule-heute.forumprofi.de/index.php&quot;&gt;schule-heute.forumprofi.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
LuenTien und Ketzerkatze hatten die Idee ins &lt;a href=&quot;http://teacher.twoday.net/stories/97067446/&quot;&gt;Spiel &lt;/a&gt;gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Dann das &lt;b&gt;Informative&lt;/b&gt;:&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://kurier.at/nachrichten/4502238-digitalunterricht-aus-fuer-hefte-in-suedkorea.php&quot;&gt;KURIER &lt;/a&gt;berichtet von der smarten Zukunft: &quot;Aus für Hefte: In Südkorea wird digital unterrichtet&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- alle Textbücher werden auf eBooks umgestellt&lt;br /&gt;
- die Lehrer werden nachgeschult&lt;br /&gt;
- 1,5 Milliarden Euro werden in die digitale Revolution investiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Zuletzt die &lt;b&gt;Realität&lt;/b&gt;:&lt;br /&gt;
Wir haben versucht EINE Ipad-Klasse (pro Jahr) zu bilden - und sind gescheitert. Wir müssten die Geräte selbst kaufen, die Schulungen selbst organisieren, alle Probleme selbst lösen. &lt;br /&gt;
Niemand steht vor uns, neben uns, hinter uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;b&gt;Killerargument &lt;/b&gt;kam zuletzt von einem befreundeten Kollegen, der in einer ähnlichen Klasse unterrichtet: &lt;i&gt;&quot;Macht bloß das nicht! Die Kinder sind völlig abgelenkt und hören gar nicht mehr zu.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz: Bei uns fehlt es nicht nur am Geld und am politischen Willen.&lt;br /&gt;
Es fehlt auch die nötige Disziplin.</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2012-07-04T11:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/97071706/">
    <title>Bratis-Lover</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/97071706/</link>
    <description>&quot;OK, wenn ihr wollt, dann mach&apos; ich das.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Tage vor den &lt;b&gt;Ferien &lt;/b&gt;müssen mit Programm gefüllt werden. Es wird ein Trip nach &lt;b&gt;Bratislava &lt;/b&gt;für die Bratis-Lover - das geht in Ostösterreich innerhalb eines Tages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnet in der &lt;b&gt;Burg&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
Nach fünf Sätzen Minimalerklärung (Limes, Residenz, Großbrand, Museum, Parlament) stehe ich für Fragen bereit - schließlich habe ich mich vorbereitet.&lt;br /&gt;
&quot;Wo ist ein WC?&quot;&lt;br /&gt;
Finden wir. 0,80 Euro für Erwachsene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Martinskirche&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&quot;Wer geht mit? Eintritt 1 Euro!&quot;&lt;br /&gt;
Niemand.&lt;br /&gt;
&quot;Das ist die Krönungskirche von Maria Theresia!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wir warten hier auf Sie, Herr Professor!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Danke, ich war schon mehrmals drinnen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krönungsweg zum &lt;b&gt;Michaeler-Tor&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&quot;Können wir jetzt gehen?&quot;, drängt der erste Schüler auf Unabhängigkeit.&lt;br /&gt;
&quot;Moment. Zuerst noch zum &lt;b&gt;Präsidentenpalast&lt;/b&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wozu?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Anschauen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Weg zum &lt;b&gt;Regierungspalast &lt;/b&gt;wage ich nicht mehr vorzuschlagen. Hunger, Durst und Freiheit schreien mir ins Gesicht.&lt;br /&gt;
&quot;OK, ihr habt jetzt 1,5 Stunden Zeit, euch umzuschauen. Essen, trinken, Klo und so.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rathaus. Schöner Nacl, der Gucker.&lt;/b&gt; Ich zeige den SchülerInnen noch ein paar Highlights der Stadt. Sie fotografieren sich gegenseitig ab. Der Hintergrund spielt eigentlich keine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Bus holt uns HIER um vier Uhr ab.&quot; &lt;br /&gt;
Vom Shopping-Center.&lt;br /&gt;
&quot;Spitze, Herr Professor.&quot;</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2012-07-02T07:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/97069214/">
    <title>Falsches Forbild Finnland</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/97069214/</link>
    <description>Finnland reimen unsere Medien mit:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;PISA-Sieger&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gesamtschule&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;glückliche &lt;/b&gt;&lt;b&gt;Kinder&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorbild, ein Falschbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorbild, ja: Die Schulen sind &lt;i&gt;paradiesisch ausgestattet&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Und sie verfügen über ein&lt;i&gt; immenses Support-Angebot&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Beispielschule&lt;/b&gt;: 500 SchülerInnen - 42 LehrerInnen - 15 Schul-AssistentInnen - 4 SpeziallehrerInnen - 1 Schullaufbahnberater - 1 Sozialarbeiterin - 1 Schulpsychologin - 1 Krankenschwester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Negativseiten wird seltenst berichtet. Warum eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuch &lt;i&gt;einer wirklich guten Schule&lt;/i&gt; in Helsinki. Deutschstunde, 3. Lernjahr:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Es fällt kein deutsches Wort.&lt;/i&gt; In der Deutschstunde!&lt;br /&gt;
Es wird &lt;i&gt;angekreuzt&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Es werden &lt;i&gt;1-Wort-Sätze&lt;/i&gt; gebildet. Das gibt es?!&lt;br /&gt;
Das Buch wird &lt;i&gt;angeschaut&lt;/i&gt;. Im eigentlichen Sinn des Wortes.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Phrasen werden zusammengestöpselt&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vergleich &lt;/b&gt;mit einer österrreichischen Englisch- oder Französischstunde im 3. Lernjahr: Die Kinder reden, schreiben, spielen. Ganze Stunden in der Fremdsprache. Ganze Sätze. Korrekt. Das interessiert PISA nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hospitation einer Englischstunde (8. Schulstufe):&lt;br /&gt;
Es wird &lt;i&gt;hauptsächlich finnisch gesprochen&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Eine &lt;i&gt;Schülerin hat Ohrstöpsel&lt;/i&gt; drin.&lt;br /&gt;
Die &lt;i&gt;Schüler sprechen praktisch nicht&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Im Heft &lt;i&gt;stehen lange Listen durchnummerierter Antworten&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Alle &lt;i&gt;schräg gestellten Worte&lt;/i&gt; sind zitiert aus Nägele, Verena: Non vitae sed scholae discimus - der finnische PISA-Schmäh. In ÖPU-Nachrichten 2/2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kollegin Nägele fasst Ihre Erfahrungen mit der hospitierten Schule in Helsinki zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Schüler werden auf den &lt;b&gt;PISA-Test &lt;/b&gt;vorbereitet, nicht auf die Sprache und das Leben. Sie lernen weder ordentlich sprechen, noch schreiben. &lt;br /&gt;
Bravo. Sie lernen PISA-Test gewinnen.&lt;br /&gt;
- Die Motivation, Lerneinstellung und Disziplin der finnischen SchülerInnen und das Image der finnischen Lehrer ist höher als bei uns.&lt;br /&gt;
Gewinner eben!&lt;br /&gt;
- Die LehrerInnen können sich auf den Unterricht konzentrieren: Probleme werden von Fachleuten gelöst, Ablenkungen (wie Projekte oder schulbezogene Veranstaltungen) vermieden. &lt;br /&gt;
PISA zählt mehr als Sport, Kultur und Kreativität.&lt;br /&gt;
- Begabte und Begabungen werden nicht gefördert. Das wäre angeblich &lt;i&gt;sozial nicht gut&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
- Der Umstieg auf weiterführende Schulen ist hart und selektiv. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch, die Freude am Unterricht gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;So sehen Sieger aus&lt;/b&gt;. Jenseits jeden Medienjubels.</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2012-06-29T08:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/97067446/">
    <title>Ipad-Klasse gut und tot</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/97067446/</link>
    <description>Eine Liste hängt im Lehrerzimmer: &quot;Wer möchte an einer &lt;b&gt;Ipad-Klasse&lt;/b&gt; mitmachen?&quot;&lt;br /&gt;
Ich habe meinen Namen eingetragen. Ganz oben, als erster.&lt;br /&gt;
Jetzt kommen die KollegInnen und stellen mir Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &quot;Wer &lt;b&gt;bezahlt &lt;/b&gt;uns das Ipad?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Weiß nicht. Wahrscheinlich niemand. Das werden wir uns selber kaufen müssen.&quot;&lt;br /&gt;
P.S.: Ich selbst habe ein ASUS Eeepad. Tolle Performance. Ich brauche keinen Apple-Design-Marketing-Gag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &quot;Wo sind die &lt;b&gt;Vorteile &lt;/b&gt;gegenüber den Notebooks?&quot;&lt;br /&gt;
Ich sprudle: &quot;Kleiner, billiger, einfacher. Batterie hält länger, Ebook-Ersatz, cooler. Touchfunktion, das ist die Zukunft. Simple und billige Apps statt blödem Installationsaufwand ...&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &quot;Gibt es schon gute &lt;b&gt;Lernprogramme&lt;/b&gt;?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Da muss ich passen. Ich kenne für &lt;i&gt;meine &lt;/i&gt;Fächer einige gute Apps, hunderte andere werden erscheinen ... und die Zukunft wird keine Lehrbücher mehr kennen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &quot;Bekommen wir dafür die richtige &lt;b&gt;Einschulung&lt;/b&gt;?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Darum müssen wir uns selbst kümmern! Aber das bekomme ich hin.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &quot;Wer &lt;b&gt;organisiert &lt;/b&gt;die Ipad-Klasse?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Momentan niemand. Ich würde gerne mitmachen, aber ich möchte mich nicht um die Finanzierung kümmern, um die Organisation, die Einschulung ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. &quot;Und was bringt das?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Tja. &lt;b&gt;Didaktischen Mehrwert&lt;/b&gt; müssen wir selbst kreieren.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. &quot;Bevor ich mich auch auf die Liste schreibe, hätte ich ein paar &lt;b&gt;Detailfragen&lt;/b&gt; geklärt: Müssen die Kinder alle das gleiche Gerät kaufen?  Die gleichen Apps installieren? Dürfen Sie ihre Prüfungen damit machen? Hausaufgaben darauf abgeben? Müssen alle Fächer eingebunden werden? Und wenn eines gestohlen wird oder kaputt geht? Reicht unser Internetzugang dafür? Brauchen wir einen eigenen Server? Wer stellt das W-LAN in die Klasse?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ahhh ... &lt;b&gt;Wer macht das alles? Für Gottes Lohn&lt;/b&gt;?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wieder ein schönes Schul-Projekt - tot zur Welt gekommen&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: 10 % der LehrerInnen haben ihre Namen auf die Liste geschrieben. Einige andere sind offen dagegen, die meisten bleiben skeptisch. Angesichts der beschriebenen Umstände verstehe ich das: Wer will sich schon zusätzliche Arbeit kaufen?!</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2012-06-26T16:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/97062602/">
    <title>Die richtigen Maßnahmen</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/97062602/</link>
    <description>Voriges Jahr war es &lt;i&gt;eine&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Heuer sind es &lt;i&gt;zwei&lt;/i&gt;: ein Selbstmord, ein Burnout.&lt;br /&gt;
Zehn von uns sind gefährdet, schätze ich. &quot;Dreißig&quot; meint die Direktorin. Ein Drittel.&lt;br /&gt;
Gehörsturz ist modern, Nervenentzündungen, Gürtelrosen.&lt;br /&gt;
Depressionen kündigen sich schleichend an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind so viele, dass der Arbeitgeber reagieren muss. Es kommt dem Staat zu teuer. Zu viele Lehrerinnen - es sind in meinem Umfeld nur Frauen - brechen zusammen, kippen um, brennen aus, werden krank. Sie sind arbeitsunfähig, werden langwierig behandelt, dann pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kommt der Staat, der deutsche und der österreichische - und in anderen westlichen Ländern schaut es ähnlich aus - drauf, dass diese Ausfälle zu viel &lt;b&gt;Geld &lt;/b&gt;kosten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schicksale kümmern niemanden, aber die &lt;b&gt;Kosten &lt;/b&gt;drängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehrer(innen) unterstützen? Entlasten? Aufrichten?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Nein.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die richtigen Maßnahmen. Kostenneutral richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Wir müssen die Lehramtsstudierenden besser aussuchen&lt;/b&gt;.Sie sollen psychisch stabil sein. Härter im Nehmen. Verletzungen wegstecken. Nur solche sollen in die Klassen kommen. Die Sensiblen, die Poeten, die Romantiker gehören ausgesiebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Die LehrerInnen besser ausbilden&lt;/b&gt;. Widerstandsfähigkeit aufbauen. Abwehrkräfte mobilisieren. Sozialarbeit statt Bildung trainieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht&apos;s aus: Wir versuchen nicht mehr, die Kinder zu zivilisieren, sondern die Gesellschaft abzuhärten. &lt;br /&gt;
Beginnen wir bei den Lehrerinnen!</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2012-06-19T17:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/64030239/">
    <title>Vielen Dank</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/64030239/</link>
    <description>Ich spüre das Ende nahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, es ist nicht so schlimm, wie es klingen mag, ich werde den Löffel nicht so schnell abgeben - so Gott will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hier mitgelesen hat, wird die Ermüdungserscheinungen der letzten Wochen bemerkt haben. Hoffe ich zumindest. Vielleicht hat sich der eine oder die andere gefragt, was da los ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &lt;b&gt;Aufkärung&lt;/b&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ich habe einen Zweitjob, der in seinem Umfang stetig zunimmt. Geld bringt er wenig, aber Anerkennung und Selbstbestätigung. Ich mag ihn mehr als meinen frustrierenden Schulalltag, so viel steht fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Mit dieser Nebenbeschäftigung sind aufwändige Tätigkeiten verbunden wie das Reviewing von Fachartikeln. Das macht Spaß - und bringt keinen Cent. Ich mache es gerne, obwohl es Zeit und Energie kostet. Hier bin ich Mensch und Fachmann - Wohlgefühle, die mir die Gesellschaft in der Schule nicht gestattet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ich wurde eingeladen, an einem Fachbuch mitzuschreiben. Darauf freue ich mich aufrichtig. Die Vorbereitungsarbeit nimmt mich in Beschlag, aber ich würde mich niemals darüber beklagen. Jede Minute ist sinnvoll investiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre immer mehr, wie anachronistisch unser Schulsystem geworden ist. Aber ich höre auf, dagegen anzurennen. Es nützt nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll es mit diesem &lt;b&gt;Blog &lt;/b&gt;weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe noch keine Entscheidung getroffen. Ich sehe, dass ich mit meinen Worten hier nichts errreichen kann. Jeder dümmliche Artikel in einer lächerlichen Boulevardzeitung hat 100.000-fach mehr Wirkung als die besten Überlegungen, die ich jemals hier ausbreiten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.:&lt;br /&gt;
Wäre ich 25 Jahre alt, würde ich meine Seele einer politischen Großpartei opfern und für einen ORF-Job kandidieren. Ich würde für große Kohle jede Manipulation unterstützen, die von mir verlangt wird. Und den ehrlichen Leuten vom Bildschirm ins Gesicht grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so bin ich nicht. Ich bin ein nachdenklicher Lehrer, der verstummt. Für unbestimmte Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vielen Dank&lt;/b&gt; für eure Aufmerksamkeit und eure Kommentare. Ich habe hier mein Herz ausgebreitet und viel wertvolles Feedback erhalten. Ich habe es genossen, aber der Schule - den Kindern und den LehrerInnen - bringt es nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder?</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-11T19:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/59211696/">
    <title>Guten Rutsch</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/59211696/</link>
    <description>Rund um Weihnachten und Silvester treffe ich regelmäßig auf ehemalige SchülerInnen - das lässt sich gar nicht vermeiden, wenn ich das Haus verlasse. Es tut auch gar nicht weh, bei Glühwein und Punsch. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie gehts in der alten Schule&quot;, fragt eine junge Frau, die mich - trotz der ergrauten Schläfen - erkannt hat.&lt;br /&gt;
&quot;Naja, die Zeiten werden nicht besser ...&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich hab&apos;s leichter, ich habe die ganz Kleinen&quot;, erzählt sie von ihrer Arbeit in der Grundschule, &quot;die sind leicht zu begeistern und auch zu führen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da mischt sich ihr Ehemann ein.&lt;br /&gt;
&quot;Aber trotzdem wirst du angespuckt!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Gut, das war ein Einzelfall&quot;, verteidigt sie.&lt;br /&gt;
&quot;Oder der Wahnsinnige, den ihr auf den Boden drücken müsst, wenn er auszuckt&quot;, legt ihr Gatte nach.&lt;br /&gt;
&quot;Ja, trotzdem, mir sind die Kleinen lieber. Mit den Pubertierenden oder den Jugendlichen heute könnte ich nichts anfangen ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beginne ich, von meinen eigenen Jugendstreichen zu erzählen. Böse, böse, aber das wird eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;b&gt;Guten Rutsch ins Neue Jahr&lt;/b&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aber nicht ausrutschen!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Prost und Prosit.&quot;</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-25T09:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/59207047/">
    <title>verwünscht</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/59207047/</link>
    <description>&quot;Grüß&apos; Sie, Herr Professor&quot;, spricht mich ein junger Mann überraschend an.&lt;br /&gt;
Kurzer Blick - mein schwaches Namensgedächtnis wird durchgescannt:&lt;br /&gt;
&quot;Servus Fuad! So eine Überraschung!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Sie kennen mich immer noch?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Naja, du warst nicht gerade unauffällig.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuad ist vor einigen Jahren aus der Schule geflogen.&lt;br /&gt;
Provokationen, Drohungen, Gewaltanwendung.&lt;br /&gt;
Androhung auf Ausschluss. &lt;br /&gt;
Keine Besserung. &lt;br /&gt;
Zweite Disziplinarkonferenz.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ausschluss&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuads Vater damals: &quot;Ich verwünsche diese Schule!&quot; Seelenlose Lehrer, ausländerfeindliche Haltung ... alle möglichen Anschuldungen.&lt;br /&gt;
Wir schwiegen leidend, beleidigt, entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuad steht heute gepflegt vor mir und wartet auf seinen &lt;a href=&quot;http://www.sagsmulti.at/&quot;&gt;Auftritt&lt;/a&gt;: Weißes Hemd, elegantes Sakko, Selbstvertrauen.&lt;br /&gt;
&quot;Wie geht&apos;s dir, Fuad?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Super. Ich bin einer der Besten in der Klasse ... und ehrlich, das verdanke ich euch, eurer Schule.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mir bleibt die Luft weg.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&quot;Ja&quot;, sagt er. &quot;Ich war schwierig in der Pubertät, und die Schule hat mir meine Grenzen aufgezeigt. Sonst niemand. Ich habe das gebraucht, ich verstehe das jetzt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viel Glück, Fuad.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Grüße an deinen Vater.</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-18T18:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/59206123/">
    <title>Kurzes Telefonat</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/59206123/</link>
    <description>Tüt, tüt, tüt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hallo?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Bundesgymnasium XY, teacher, Grüß Gott.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Sind Sie die Mutter von Alexander F.?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja. Was gibt&apos;s?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ihr Sohn ist gerade von der Schule verschwunden, er hätte jetzt Mathematikunterricht.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Das geht sie gar nichts an!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hören Sie! Das geht mich doch was an. Ihr Sohn hat in der Schule zu sein!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Schreien Sie mich nicht an!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich schreie nie ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tüt, tüt, tüt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Kollegen:&lt;br /&gt;
&quot;Muss ich jetzt die Polizei verständigen? Oder was soll ich tun?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Gar nichts. Du hast deinen Job erledigt. Mehr kann man nicht verlangen.&quot;</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-17T10:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/55770588/">
    <title>Der Excel-Betrug</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/55770588/</link>
    <description>&quot;Es ist viel schwerer geworden, ein &lt;i&gt;Nicht genügend&lt;/i&gt; zu geben&quot;, resümiert eine Latein-Lehrerin.&lt;br /&gt;
&quot;Das dürfte auch das Ziel sein&quot;, vermutet eine Französisch-Kollegin ohne viel Ironie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lasse mir erklären, wie das neue Beurteilungsschema mit EXCEL am Computer funktioniert.&lt;br /&gt;
&quot;Schau, wir geben in dieses Sheet unsere Bewertungen ein, von 0-5 Punkten. Wir müssen noch die Gewichtung festlegen, z.B. wie viel eine Hörverständnisübung wert ist oder eine Textproduktion ... und zum Schluss gibt &lt;b&gt;EXCEL eine Prozentzahl und eine Note &lt;/b&gt;aus.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt irgendwie objektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nach welchen Kriterien beurteilt ihr die Texte?&quot;&lt;br /&gt;
Die Kollegin holt ein Raster mit vier Kategorien heraus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.Inhalt/Aufgabenstellung&lt;br /&gt;
2.Aufbau&lt;br /&gt;
3.Grammatik&lt;br /&gt;
4.Wortschatz/Ausdruck&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn der Schüler z.B. einen&lt;i&gt; umfangreichen Wortschatz &lt;/i&gt;verwendet, kriegt er 5 Punkte, bei &lt;i&gt;angemessenem Wortschatz &lt;/i&gt;4.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Umfangreich ist besser als angemessen?&quot;, muss ich nachfragen.&lt;br /&gt;
&quot;Ja. Und frag&apos; mich nicht, woran ich den Unterschied erkenne.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt nicht mehr so objektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kollegin zitiert weiter aus dem Raster:&lt;br /&gt;
&quot;Was glaubst du, was ist besser: &lt;i&gt;Wortschatz bringt die Gedanken meist klar zum Audruck&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Wortschatz bringt die Gedanken ausreichend klar zum Ausdruck&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Hier können Sie mitraten, liebe LeserInnen. Was klingt besser und wieviel Punkte, von 0-5, würden sie dafür geben?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtige Antwort:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wortschatz bringt die Gedanken &lt;b&gt;meist klar&lt;/b&gt; zum Audruck&lt;/i&gt; = 4 Punkte&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wortschatz bringt die Gedanken &lt;b&gt;ausreichend klar&lt;/b&gt; zum Ausdruck&lt;/i&gt; = 3 Punkte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie wird &quot;&lt;i&gt;klar&lt;/i&gt;&quot;,&quot;&lt;i&gt;ausreichend&lt;/i&gt;&quot; oder &quot;&lt;i&gt;umfangreich&lt;/i&gt;&quot; definiert und gemessen?&quot;&lt;br /&gt;
Achselzucken.&lt;br /&gt;
Und wo ist da die Objektivität? &lt;br /&gt;
Versteckt in einem EU-genormten EXCEL-Sheet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: &lt;b&gt;Liebe Unternehmer, liebe Universitäten&lt;/b&gt;,&lt;br /&gt;
Ihr werdet bald unsere Absolventen willkommen heißen. Sie werden gute Noten haben, auch wenn sie gravierende Sprachmängel aufweisen. Wenn ihre Texte &quot;&lt;i&gt;eindeutig lesbar&lt;/i&gt;&quot;, mit &lt;i&gt;&quot;weitgehender Vielfalt&lt;/i&gt;&quot; und &quot;&lt;i&gt;umfangreichem Wortschatz&lt;/i&gt;&quot; verfasst sind, dann müssen wir &quot;&lt;b&gt;Sehr gut&lt;/b&gt;&quot; darunter schreiben. Weil EXCEL die vielen Rechtschreibfehler verstecken kann. Hauptsache wir produzieren viele Akademiker und gute Noten. Dafür wird gesorgt.</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-03T10:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/49623848/">
    <title>Eltern und Bedrohung</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/49623848/</link>
    <description>Der &lt;b&gt;Elternsprechtag &lt;/b&gt;naht.&lt;br /&gt;
Die LehrerInnen tragen in zentrale Listen ein, mit welchen Eltern sie gerne in Kontakt treten wollen. Die Kinder sehen darin &quot;Vorladungen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Lehrerzimmer stehen zwei Mädchen und lassen mich herausholen.&lt;br /&gt;
&quot;Warum haben sie unsere Eltern &lt;b&gt;vorgeladen&lt;/b&gt;?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Weil ich mit ihnen reden will.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aber die Jaqui und der Philipp tratschen doch genauso viel.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie wissen, was mir in den letzten Wochen missfallen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wollt ihr es genau wissen?&quot;, frage ich.&lt;br /&gt;
&quot;Ja!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Gut. Denk einmal nach, Sarah. Was hast du auf die letzte Schularbeit geschrieben?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aber ich habe doch gleich eine gute Prüfung gemacht.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Exakt. Du hast die negative Note gesehen und darauf reagiert. Arbeitest du nur unter Druck?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Naja ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und du, Verena?&quot;&lt;br /&gt;
Es stehen ihr &lt;b&gt;Tränen &lt;/b&gt;in den Augen. Weil ich mit ihrer Mutter reden will!&lt;br /&gt;
&quot;Ja???&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wo bist du im Vorjahr gestanden?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Zwei ... oder eins?!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Und heuer?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Vier? ... Aber ich habe mich doch auch zu einer Prüfung gemeldet.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Mhmm. Und es ist auch besser geworden. Aber ich möchte wissen, wie es zu dieser Verschlechterung gekommen ist.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen es - ein bisschen - ein. Trotzdem fragen sie:&lt;br /&gt;
&quot;Können Sie uns nicht von der Liste streichen?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich will doch nur mit euren Eltern reden!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt wie eine &lt;b&gt;Bedrohung&lt;/b&gt;.</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-27T10:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/49621792/">
    <title>Was fe_lt da?</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/49621792/</link>
    <description>Schau nach bei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hilbert_Meyer&quot;&gt;Hilbert Meyer&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LehramtskandidatInnen, PraktikantInnen, sogar fertige LehrerInnen tun es. H. Meyer ist gut lesbar und fast sowas wie praktisch - also eine Ausnahme in der weiten Landschaft der Universitätsdidaktik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kommt mir seine Übersicht zum Thema &quot;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=bdhozE7B_sQ&quot;&gt;Guter Unterricht&lt;/a&gt;&quot; in die Hände und ich staune über zwei - zentrale - Ansprüche, die ich in der Realität kaum erkennen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. LehrerInnen sollen &lt;b&gt;Selbstvertrauen &lt;/b&gt;ausstrahlen&lt;br /&gt;
2. LehrerInnen brauchen &lt;b&gt;Unternehmergeist&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@1)&lt;br /&gt;
Ich muss vorausschicken:&lt;br /&gt;
Wenn ich in Paris bin, gehe ich zur Sorbonne, in Zürich auf die ETH und in Boston zum MIT. Ich bin ein Uni-Tourist, habe viele hehre Ausbildungsstätten besucht und mag deren jugendlich-intellektuelle Atmosphäre. Manchmal lasse ich Museen oder Kirchen links liegen und gehe an die Uni. Herrlich.&lt;br /&gt;
Ich kenne auch einige Universitäten in Österreich: Graz, Salzburg und Wien. Und ich erlebe seltsame Welten: Die Studierenden am Juridicum und an der Wirtschaftsuni sind mit den Kommilitonen an der Hauptuni nicht zu vergleichen. Erstere strahlen schon in jungen Jahren aus, was sie beruflich anstreben: &lt;b&gt;Souveränität&lt;/b&gt;. Kritiker nennen es Überheblichkeit. Bei Lehramsstudierenden fehlt mir das.  Entweder fühlen sie sich von Geburt an (bzw. ihrer Herkunft) als kleinbürgerliche Staatsdiener oder sie werden von der gesellschaftlichen Umwelt so sozialisiert. Jedenfalls fehlt ihnen oft jenes Selbstbewusstsein, das H.Meyer einfordert und konsequente Erziehung benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was tun?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@2)&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lehrer als Unternehmer&lt;/b&gt;? Das passt doch gar nicht zusammen. Wäre aber dringend nötig und sollte massiv gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch auf. Lesen. Unterstreichen. Das ist öde Schulroutine.&lt;br /&gt;
Ein Projekt planen und durchziehen, eine Exkursion organisieren oder einen Filmclub gründen, das sind Unternehmungen, die Spaß machen und zum praktischen Lernen verführen. Dafür braucht es Unternehmergeist, Managementerfahrungen und Motivation. &lt;br /&gt;
Das fehlt so sehr wie das Selbstbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was tun?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Da fe_lt was.</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-24T14:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/49618088/">
    <title>Glückliche Analphabeten</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/49618088/</link>
    <description>Die Kritik wird spürbar schärfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich kenne einen Trick&quot;, erklärt eine erfahrene Kollegin in ihrer ersten Klasse und hält das große Dreieck an die Tafel. &quot;Ihr gleitet mit eurem Stift über das Lineal ... und schaut euch dann den Strich an.&quot;&lt;br /&gt;
Die 10-jährigen Kinder ziehen eine gerade Linie unter die Überschrift. Sie lernen &lt;b&gt;unterstreichen&lt;/b&gt;. Die meisten lächeln erhaben, aber einige Kinder staunen Bauklötze, was mit einem Lineal möglich ist: gerade Striche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und jetzt schaut einmal auf euer Lineal&quot;, fährt die Kollegin fort. &quot;Was seht ihr darauf?&quot;&lt;br /&gt;
Manche finden viele kleine Striche und sind überrascht, dass ihre Mitschüler &quot;Millimeter&quot; dazu sagen. &lt;br /&gt;
Die Mathe-Lehrerin bestätigt, was in Deutsch zum &lt;b&gt;Standardvorwurf &lt;/b&gt;geworden ist: &quot;Wir bekommen immer mehr Analphabeten aus der Volksschule.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahre Grundschule und manche Kinder können kaum lesen und schreiben und verfügen kaum über die einfachsten Grundbedingungen erfolgreichen Lernens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mädchen fragt während der ersten schriftlichen Prüfung:&lt;br /&gt;
&quot;Frau Lehrer? Wann kommen Sie?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was brauchst Du?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Können Sie mir die Fehler verbessern?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, schon ... aber das mache ich zuhause.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aber meine Volksschullehrerin hat das immer gleich gemacht ...&quot;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass sie alles richtig hatte. Und immer beste Noten. Jetzt, im bösen Gymnasium wird ihr der Spaß am Lernen verdorben.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eine glückliche Analphabetin wird aus dem Paradies vertrieben.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nächste Stunde machen wir eine Wiederholung ... mit Noten&quot;, kündigt ein Kollege an.&lt;br /&gt;
&quot;Was heißt das?&quot;, fragt ein Kind.&lt;br /&gt;
&quot;Ihr sollt euch vorbereiten ... zu Hause das Heft anschauen und alles, was wir aufgeschrieben haben noch einmal durchlesen. So lange, bis ihr es selbst erklären könnt.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Alles auswendig lernen?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Naja. Das sind ja nur fünf Seiten ... und ihr müsst es ja nicht wörtlich aufsagen können. Ihr sollt die wichtigen Sachen widergeben können, wenn ich euch frage.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Kinder, die sind vier Jahre in eine Grundschule gegangen und haben niemals lernen müssen. Sie wissen gar nicht, was darunter zu verstehen ist bzw. wie das gehen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegen unglaubliche Lernkapazitäten brach, da werden Talente verschenkt und Chancen vertan. Von GrundschulehrerInnen, die bloß &lt;b&gt;lieb sein wollen&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen wird die Kritik an der Volksschule immer heftiger. Bei uns im Gymnasium. Sonst ist sie sehr beliebt.</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-20T15:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://teacher.twoday.net/stories/49609052/">
    <title>Lügen</title>
    <link>http://teacher.twoday.net/stories/49609052/</link>
    <description>Ich stehe am Gang und überlege: &quot;Muss ich auf 411 oder 412?&quot;&lt;br /&gt;
Die Türe zum Klassenraum 411 ist bereits geschlossen, also gehe in die Nachbarklasse, die ich gut kenne:&lt;br /&gt;
&quot;Supplieren Sie uns?&quot;, fragt jemand sofort.&lt;br /&gt;
&quot;Was hättet ihr jetzt laut Stundenplan?&quot;, kommt meine Gegenfrage.&lt;br /&gt;
&quot;Deutsch.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, das könnte stimmen ... Ich will mit euch ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theatralische Pause.&lt;br /&gt;
Es wird leiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich will mit euch &lt;b&gt;LÜGEN &lt;/b&gt;lernen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was? Lügen?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja. Ich gebe euch einen Begriff. Ihr tut so, als würdet ihr ihn kennen ... und sofort erklären können.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Also wie eine normale Prüfung!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ironie haben sie schon gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Genau. Erster Begriff: ABGELD. Was ist &lt;b&gt;Abgeld&lt;/b&gt;?&quot;&lt;br /&gt;
Die Klasse denkt nach.&lt;br /&gt;
Die Tür geht auf, die richtige Deutschlehrerin kommt herein und fragt: &quot;Bin ich da falsch?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nein&quot;, antworte ich spontan,&quot;du kannst gleich mitmachen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was muss ich tun?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Du musst nur lügen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ahhh, ich dachte schon, es könnte was Schwieriges werden ...&quot;&lt;br /&gt;
Und sie erklärt mit großen Worten den Begriff &lt;b&gt;Abgeld&lt;/b&gt;, von dem sie augenscheinlich keine Ahnung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenapplaus.&lt;br /&gt;
Ich gehe ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarklasse ist unbesetzt, sie haben die Türe nur geschlossen, damit sie der Ersatzlehrer, also ich, nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lügen eben.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>teacher</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 teacher</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-11T15:19:00Z</dc:date>
  </item>


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   <description>Search this site:</description>
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